Schädlinge bei Rosen

Schädlinge bei Rosen – Rosenschädlinge. “Ich muss wohl zwei oder drei Raupen aushalten, wenn ich die Schmetterlinge kennen lernen will.“ Diese Worte Sprach die Rose in dem Buch „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry. Es ist was Wahres daran, man sollte Rosen nicht gleich mit chemischen Keulen behandeln, denn so werden mit den schädlichen auch nützlichen Lebewesen getötet oder vertrieben. Viele Rosensorten sind anfällig gegen verschiedene Pilzkrankheiten, Blattläuse oder Spinnmilben, daher muss man sie regelmäßig spritzen.Es gibt auch natürliche Rosenspritzmittel, welche Bienen und andere Nützlinge verschonen, Mittel die auf biologischen Wirkstoffen basieren.

Schädlinge bei Rosen

Schädlinge bei Rosen

Gegen Blattläusen hilft das Besprühen mit Schmierseifenlauge die mit einem Spritzer Spiritus angereichert wird oder Neem, das aus dem indischen Neembaum gewonnen wird. Ist der Befall sehr stark muss man zwei mal täglich sprühen, aber er Aufwand lohnt sich. Nützlinge gegen Blattläuse wären Marienkäfer oder Florfliegen, die besiedeln den Garten aber auch nur bei guten Bedingungen, das heißt man muss  auf Chemie verzichten. Es gibt heute viele Rosensorten die unter normalen Umständen fast, oder auch gänzlich unempfindlich gegen Pilzkrankheiten sind. Unter den Teehybriden wären das die Gloria Die, Garden Party oder Chicago Peace. Robuste Floribunda Rosen sind Chinatown, Sarabande oder City of Leeds. Robuste Strauchrosen wären die Aloha, Golden Showers oder Händel. Die meisten Wildrosenarten sind so robust, dass sie einen eventuellen Schädlingsbefall überstehen, alledings leidet ihr schönes Aussehen etwas darunter, das gibt sich aber wieder. Bereits beim Kauf der Rosen sollte man sich natürlich die gesündesten Pflanzen aussuchen und auch der Standort der Rosen ist wichtig. Rosen lieben Luft und Sonne und auch der Wind ist wichtig um die Blätter nach Regen wieder zu trocknen. Stehen die Rosen nicht richtig, so fördert dies verschiedene Pilzkrankheiten. Auch beim Gießen kann man manches falsch machen. Rosen braucht man auch bei großer Trockenheit nur ein- bis zweimal pro Woche ordentlich wässern. Dabei sollte man darauf achten, dass die Blätter nicht nass werden, denn dann wären sie anfällig für Krankheiten. Rosen brauchen zwar Nährstoffe allerdings sollte man sie damit nicht länger als bis Ende Juli, Anfang August versorgen. Auch der Rosenschnitt ist wichtig um Krankheiten zu verhindern. Also wenn man das alles beachtet muss man den Rosen mit ihren Nützlingen nicht unbedingt mit Chemie zu Leibe rücken.

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