Der Wassergarten mit Gartenteich

Der Wassergarten mit Gartenteich ist mehr Arbeit als jeder andere Garten und auch die Kosten je nach Wünschen sind meist höher, dafür schafft man sich mit einem Wassergarten ein kleines Paradies zum entspannen und für die unterschiedlichsten Tiere einen Lebensraum. In unseren Breiten ist es nicht sonderlich schwierig sich das Wasser in den Garten zu holen. Wie gestaltet man den Wassergarten am besten, damit man später seine Freude daran hat, bepflanzte Wassertröge oder Fässer sehen sehr nett aus, zur Bepflanzung eignen sich Rohrkolben, Schilf, Blumenbinse, Waldbinse, Schwertlilie und Teich- oder Seerosen. Teiche und Wasserbecken brauchen da schon mehr Aufwand. Der Teich sollte möglichst in der vollen Sonne liegen.

Wassergarten - Gartenteich

Wassergarten – Gartenteich

Das Algenproblem hat man erst gar nicht wen man nur etwa zwei Drittel der Wasseroberfläche bepflanzt. Je größer der Teich angelegt wird desto eher stellt sich ein stabiles Gleichgewicht ein. Eine Wasseroberfläche von mindestens 5 m² sollte nicht unterschritten werden. Die Tiefe des Teiches richtet sich nach der Nutzungsart und nach den Ansprüchen der Wasserpflanzen. Die große Frage, welches Material: also zur Auswahl stehen die spezielle Teichfolien, ein fertiges Kunststoffbecken, Beton, oder Lehmbauweise. Die Bauweise mit Teichfolie ist wohl die gängigste Art. Den Teich in Lehmbauweise anzulegen braucht Erfahrung und Geschick, nachteilig an der Lehmbauweise ist, dass sie nicht absolut dicht ist. Entscheidet man sich für die Teichfolie so kann man selber Hand anlegen sofern man sich vorher über das WIE informiert hat. Bei der Bepflanzung sollte man sich an die Faustregel zwei Drittel Wasserfläche, ein Drittel Pflanzen halten. Das Ufer kann man mit großen Kieselsteinen gestaltet, die Versumpfungszone kann man mit Uferpflanzen wie Kalmus, Sumpfdotterblume, Wasserschwertlilie, Gauklerblume, Pfeilkraut, Rohrkolben, Schilf oder Froschlöffel bepflanzen. Für die Wasseroberfläche hat man eine ebenso große Auswahl, wie etwa die winterharte Seerose, die Teichrose, Seekanne, oder Wasserähre und viele mehr. Das Wasser im Teich wird nie erneuert sondern der Verdunstungsverlust wird nur wieder aufgefüllt. Als Algenfresser kann man Schnecken einsetzen, viele andere Tiere wie Libellen, Wasserläufer oder Frösche wandern nach kurzer Zeit von selber in den Teich ein.

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