Um mit den zahllosen Arten, Sorten und Varietäten der Staudenangebote fertig zu werden, solle man sich hinsichtlich der Verwendung mit den beiden Staudengruppen der Beetstauden und Wildstauden vertraut machen. Dies ist schon deshalb zweckmäßig, weil Verwendungszweck und Pflege meist identisch sind. Zu der Gruppe der Beetstauden zählt man diejenigen, die durch langjährige oft Jahrhunderte lange gärtnerische Züchtung und Auslese entstanden sind.
Einige Beispiele für Beet Stauden: Eisenhut, Rittersporn, Tränendes Herz, Gartenchrysantheme, Pfingstrose
Einige Beispiele für Wildstauden: Küchenschelle, Silberflockenblume, Akelei, Mannstreu, iris, Serbischer Salbei, Silberpolster Veronica
Manche heißen wegen ihrer eindrucksvollen Erscheinung auch Prachtstauden. Sie haben ihre optimalen Wuchsorte im Bereich von Gebäuden, Mauern, Zäunen und Hecken. Allerdings erfordern sie einen hohen Pflegeaufwand. Eine schmale Pflanzung macht diese Pflege einfacher. Beet- und Wilds
tauden sollte man nicht unbedacht zusammenpflanzen, erstere lieben den offenen Boden während die anderen den Boden bald vollständig bedecken, sodass die Beetstauden innerhalb solcher Teppich meist leiden. Die Wildstauden haben im Gegensatz zu den Beetstauden ihre natürliche Schönheit. Wildstauden kann man über größere Flächen pflanzen, es sieht sehr schön aus wenn man diese Pflanzung mit Ziergräsern auflockert. Wildstauden haben ihre schöne Erscheinungsform das ganze Jahr über, während die Plätze der Beetstauden schon lange leer sind. Staudenpflanzungen gehören natürlich auch gepflegt. Viel zu wenig werden die bodenständigen Wildstauden verwendet. Wildstauden können sich fantastisch zu Bodendeckern entwickel. Die Arten der Stauden sind je nach Landschaft verschieden. Auf basenhaltigen Lehmböden und unter Gehölzen sind die Leberblümchen und ihre Partner beheimatet. An vielen Stellen, an denen viele Pflanzen keine ausreichenden Lebensmöglichkeiten mehr antreffen, gedeihen die Stauden noch immer prächtig.