Stauden, keine Mauerblümchen

Stauden, keine Mauerblümchen

Stauden sind Pflanzen, die jedes Jahr neu austreibenWenn man die lange Geschichte der Gärten und des Gartenbaues betrachtet, dann führen Die Stauden meist ein Mauerblümchendasein, obwohl sie in unglaublicher Fülle an Formen und Farben angeboten werden. Stauden sind „krautige Pflanzen, die unter den hiesigen klimatischen Verhältnissen sehr ausdauernd sind. Im Gegensatz dazu stehen die Einjährigen Pflanzen. Stauden treiben jedes Jahr auf das Neue aus. Die oberirdischen Pflanzenteile allerdings sterben normalerweise aber jährlich ab. Es gibt auch immergrüne Arten bei den Stauden, zu diesen gehören die polsterbildenden und andere niedrig wachsende Arten. In naturnahen Gärten bilden Stauden, Bäume und Sträucher die lebendige Gründecke des Bodens und den Lebensraum für viele Tierarten. Wo Stauden sich unbeeinflusst entwickeln können entsteht eine große Formenvielfalt. Es gibt die verschiedensten Wuchs- und Lebensformen bei den Stauden. Man kann die Zwergwüchsigen, die Zwiebeln und Knollen, die Polster und Rosetten, die Bodenüberspinner und die vielen anderen Arten leicht unterscheiden. Somit findet man leicht heraus, welcher Platz im Garten für welche Staude geeignet ist. Die Bodenbeschaffenheit, der Wasserhaushalt, das Angebot an Nährstoffen im Boden, Licht und Schatten spielen eine große Rolle, ob eine Staude gut gedeiht. Anemonen und deren Wildformen etwa sind hervorragende Stauden für den schattigen Bereich. Die Bergenie ist eine genügsame Staude die an fast allen Plätzen im Garten gut zurechtkommt, in Trögen, am Uferbereich eines Teiches oder in Blumenrabatten. Der Waldgeißbart wird bis zu zwei Meter hoch und liebt eine schattige bis halbschattige Lage. Auch die Margerite ist eine Staudenpflanze. Sie gehört zu den Schnitt- und Gruppenstauden und eignet sich für kalkhaltige und nährstoffreiche Böden. Margeriten lassen sich durch Aussaat stark vermehren. Die Edeldistel ist eine ausdrucksstarke Schnittstaude die sich auch zum trocknen gut eignet. Sie ist genügsam und auch auf Sand oder Geröllboden. Die Herkulesstaude erreicht eine Höhe von bis zu drei Metern und eignet sich ausgezeichnet als Solitärstaude. Das Pfennigkraut ist eine kriechende Staude, sie eignet sich als Bodendecker, bevorzugt einen feuchten Boden und eine sonnige bis Halbschattige Lage. Für Stauden findet sich in fast jedem Garten ein Platz. Bei der Pflanzung von Stauden sollte man sich nach deren Blütezeit richten.

 



Freude am Garten : Stauden, keine Mauerblümchen

 

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