Ein gesunder Gartenboden

Ein gesunder Gartenboden

Ein Gesunder Boden beherbergt große Mengen von Mikroorganismen die für die Rückgewinnung der Nährstoffe sorgen. Aus den unterschiedlichen Ausgangsgesteinen bildeten sich im Laufe der Zeit durch Verwitterung die verschiedenen Bodenarten. So entwickelte sich zum Beispiel auf Granit ein leichter und saurer Boden und auf Kalkstein eher ein alkalischer Boden. Die Beschaffenheit des Mutterbodens also etwa die oberen 30 cm des Bodens hängen ab von der Form und dem Zustand der einzelnen Bodenteilchen und der Menge des Humus ab. Lehmböden bestehen aus sehr vielen kleinen Teilchen die so dicht zusammenliegen, dass dieser Boden sehr lange Wasser speichern kann. Diese Art von Boden erwärmt sich allerdings langsam und ist relativ schwer zu bearbeiten. Ein Sandboden dagegen kann Wasser nicht lange speichern und trocknet daher schnell aus. Dieser Boden erwärmt sich im Frühjahr dafür rascher und lässt sich auch einfach bearbeiten. Ein geeigneter Boden für Pflanzen wäre also ein lehmiger Sandboden. Die Zugabe von Kompost oder Mist verbessert sowohl den lehmigen als auch den sandigen Boden. Der Boden wird auch nach seinem Säuregehalt unterschieden, ein leicht saurer bis neutraler Boden ist ein guter Gartenboden. Durch geeignete Maßnahmen kann man den Säuregehalt des Bodens beeinflussen. Bei zu saurem Boden kalkt man, bei zu alkalischem Boden streut man Mist oder Kompost. Den Nährstoffgehalt des Gartenbodens kann man durch eine Bodenprobe untersuchen lassen, somit erfährt man wie man seinen Grund und Boden düngen muss. Hierfür informiert man sich am besten bei einem Obst- oder Gartenbauverein oder im Internet.





Freude am Garten : Ein gesunder Gartenboden
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